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Was gibt es Neues bei TIPCO?
Unsere Treasury News.

  • Best-of-Breed mit TIS und TIPCO

    Nicht nur in Zeiten von COVID-19 ist es wichtig, einen vollständigen und aktuellen Überblick über den weltweiten Liquiditätsstatus Ihres Konzerns sicherzustellen und diesen auch für die Zukunft vorzuhalten. Dafür brauchen Sie vor allem regelmäßig aktualisierte Liquiditäts-Plandaten sowie belastbare Plan-Szenarien und Simulationen.

    TIS und TIPCO bieten eine kombinierte und stark integrierte Lösung an, die beides bietet:

    • Eine rasche Bankenanbindung durch TIS, um einen schnellen, automatisierten Überblick über die globalen Cash-Bestände zu ermöglichen
    • Eine kurzfristig einsetzbare, bereits vorkonfigurierte Liquiditätsplanung in TIP samt Simulations-Engine

     

    Mit unseren Erfahrungen auf gemeinsamen Projekten sind wir ein eingespieltes Team, das Ihre Treasury Systemlandschaft in kurzer Zeit zu einem hohen Grad digitalisiert. Wir binden Ihre Vorsysteme an, gewährleisten einen reibungslosen Datenaustausch und bieten Ihnen modernste Lösungen auf den Feldern Zahlungsverkehr und Liquiditätsplanung an.

    Mehr dazu erfahren Sie auch in unserem Webinar mit unserem Kunden CORESTATE Capital Group.

     

    Best-of-Breed TIS und TIPCO

    Sie möchten Ihren Zahlungsverkehr und Ihre Liquiditätsplanung automatisieren?

    Kontaktieren Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

     

    Bankenanbindung und Zahlungsverkehr
    TIS Treasury Intelligence Solutions GmbH

    Liquiditätsplanung, Predictive Analytics, Simulationen & Reporting
    TIPCO Treasury & Technology GmbH

     

     

     

  • Predictive Analytics mit TIP:
    Liquiditätsplanung auf völlig neuem Niveau

    Predictive Analytics mit TIP

    Mit der Predictive Analytics Funktion in TIP automatisieren Sie Ihre Liquiditätsplanung zu einem hohen Grad und vereinheitlichen vor allem die Annahmen hinter Ihren Vorhersagen – auf Wunsch auch konzernweit. Das Ergebnis: Erstaunlich präzise Plandaten und wertvolle Zeitersparnis in der Planung.

     

    Ein neues Verfahren für Predictive Analytics

    Ein Computer kann enorm große Datenmengen verarbeiten und hoch komplexe Analysen durchführen, die Sie allein mit Excel nicht umsetzen könnten, das liegt auf der Hand. Rechenkapazität und Statistik allein reichen aber nicht aus, um belastbare Plandaten zu erzeugen.

    Wir haben jetzt ein vielschichtiges Verfahren entwickelt, das die Präzision von Predictive Analytics erheblich steigert und damit einsatzbereit für den Treasury-Alltag macht. Mit diesem Verfahren ermittelt die Treasury Information Platform TIP für jede Ihrer Planungskategorien individuell die beste Berechnungsmethode und erreicht damit erstaunlich gute Ergebnisse. In Kombination mit dem Fachwissen Ihrer Treasury-Abteilung können Sie so Ihre Planung zu einem hohen Grad automatisieren und die Qualität Ihrer Planwerte erhöhen.

    Im Laufe dieses Prozesses definieren und berechnen Sie mit TIP Informationen zu sämtlichen Einflussfaktoren auf Ihre Cashflow-Entwicklung (Abb. 2) und digitalisieren so Ihre Liquiditätsplanung. Auf diese Art passen Sie Ihre Planung nicht nur konzernweit flexibel an unterschiedliche Bedürfnisse an, sondern gestalten sie auch personenunabhängig. Das ist vor allem dann wertvoll, wenn MitarbeiterInnen das Unternehmen verlassen oder in Urlaub gehen.

    In der Digitalisierung steckt auch der größte Vorteil von Predictive Analytics: Denn sie ermöglicht es, eine Vielzahl an Einflussfaktoren gleichzeitig in Ihrer Planung zu berücksichtigen. Das ist manuell nahezu unmöglich, statistische Modelle und Machine-Learning-Methoden können aber genau das leisten und ermöglichen so in der Regel auch genauere Vorhersagen. Was das genau bedeutet, lesen Sie in diesem Artikel.

     

    Wie funktioniert Predictive Analytics?

    Viele Treasurer analysieren mithilfe von Excel die Cashflows der vergangenen Jahre, um in ihnen Verläufe und Muster zu finden, auf deren Basis sie Entwicklungen vorhersagen können. Predictive Analytics funktioniert nach dem gleichen Prinzip, allerdings auf einem technisch wesentlich ausgereifteren Niveau und mit einem deutlich höheren Automatisierungsgrad.

    Die wichtigste Zutat für präzise Vorhersagen sind Ihre historischen Daten. Diese Daten werden mit einem statistischen Rechenmodell auf Verläufe und Muster analysiert und so in die Zukunft fortgeschrieben. Damit das funktioniert, muss das System das Modell im Vorfeld kalibrieren, damit es wiederkehrende Ereignisse (z.B. Feiertagseffekte) einordnen und Datenausreißer ignorieren kann (Abb. 1).

    Was so verkürzt recht einfach klingt, ist ein komplexer Prozess, in dem das System viele Variablen und Parameter beachten und in periodischen Abständen überprüfen und erweitern muss. Außerdem stehen für die Berechnungen fast 20 unterschiedliche statistische Modelle zur Verfügung, deren Eignung je nach Planungskategorie und Datenqualität stark variiert. Die Auswahl des richtigen Modells ist damit genauso wichtig wie seine Modellierung und muss genauso regelmäßig überprüft werden, damit die Berechnungen mit der Zeit immer präziser werden.

    Predictive Analytics Schema

    Abb. 1 | Muster in der Vergangenheit geben Ausblick auf die Zukunft: Stark vereinfachte Darstellung von Predictive Analytics.

    Von der Theorie in die Praxis: Am Anfang müssen die Rahmenbedingungen geklärt und die Datenbasis bereitgestellt werden

    Ganz am Anfang analysieren wir gemeinsam mit Ihnen, welche Daten für Ihre Vorhersage relevant sind. Diese müssen für einen Zeitraum von mindestens drei Jahren zur Verfügung stehen, um für Predictive Analytics eingesetzt werden zu können. Sobald die Datenlage geklärt ist, übernimmt TIP die Daten automatisch aus den vorhandenen Vorsystemen in die Liquiditätsplanung.

    Außerdem muss natürlich für jede Planungskategorie definiert werden, in welchen Währungen geplant, welcher Planungshorizont (auf Tages-, Wochen- oder Monatsbasis) betrachtet und für welchen Vorhersagezeitraum geplant werden soll.

     

    Allgemeine und individuelle Einflussfaktoren bestimmen und modellieren

    Zu Beginn der Analyse steht das genaue Verständnis des Geschäftsmodells Ihres Konzerns. Mit welchen äußeren und inneren Einflussfaktoren auf die Cashflows müssen Sie im Treasury in der Zukunft rechnen? Die Bewertungen dieser Faktoren führen in Summe zu soliden und belastbaren Plandaten. Deswegen besprechen unsere Data Scientists ganz am Anfang schon alle bekannten Einflussfaktoren (Abb. 2) mit Ihnen und wie deren Modellierung möglich ist bzw. was dabei zu berücksichtigen ist. Dieser Schritt am Anfang ist entscheidend, weil statistische Methoden nur dann aussagekräftige Ergebnisse liefern können, wenn sie im Vorfeld nicht nur einmalige Datenausreißer, sondern auch laufende Abhängigkeiten von anderen Faktoren „gelernt“ haben.

    Es gibt allgemeine Einflussfaktoren, die jede Branche und jedes Unternehmen betreffen, auch wenn sie individuell sehr verschieden sind: Feiertage variieren nicht nur international, sondern auch national von Bundesland zu Bundesland, und ihre Auswirkung auf den Einzelhandel ist eine ganz andere als auf die Tourismusbranche. Gleiches gilt für saisonale Schwankungen und Trends. Eines aber haben diese Faktoren gemeinsam: Sie sind nahezu für jedes Unternehmen relevant, haben massive Auswirkungen auf die Cashflow-Entwicklung und müssen deswegen noch vor dem ersten Testlauf modelliert werden. Während Feiertagseffekte sich mit einem einfachen Kalenderupload modellieren lassen, ergeben sich saisonale Effekte und Trends vor allem aus der Analyse der historischen Daten. Diesen Schritt übernimmt TIP automatisch und analysiert, ob saisonale Effekte,Trendwechsel oder Aufholeffekte nach Feiertagen in den einzelnen Planungskategorien bestehen.

    Individuelle Einflussfaktoren betreffen spezifisch Ihre Branche oder sogar nur Ihr Unternehmen. Entsprechend unterscheidet sich auch die Datenlage und -aufbereitung für die Modellierung. Externe Faktoren modelliert TIP mit allgemeinen Wirtschaftsdaten wie Wechselkursen oder Konjunkturdaten, die in der Regel von Datenprovidern bezogen werden. Interne Faktoren, wie beispielsweise fixe Zahlungstermine, laden wir hoch und integrieren sie in die Rechenmodelle. Viele individuelle Faktoren sind am Anfang noch nicht bekannt oder die Datenlage reicht nicht aus, um sie direkt modellieren zu können. Je länger Ihre Planung im Einsatz ist, umso größer wird der Datenschatz, um nachzujustieren. Damit werden Ihre Planwerte mit der Zeit immer präziser.

    Einflussfakturen auf die Cashflow-Entwicklung

    Abb. 2 | Allgemeine und individuelle Einflussfaktoren: Einflussfaktoren ergeben Muster, die von den Modellen erkannt werden, sich aber nicht 1:1 auf die Zukunft übertragen lassen. Diese Faktoren müssen modelliert werden, um die Qualität der Plandaten zu verbessern.

    Welches statistische Modell passt zu welcher Planungskategorie?

    Die zentrale Herausforderung im Umgang mit Predictive Analytics liegt darin, aus den statistischen Modellen für jede einzelne Planungskategorie das individuell passende zu ermitteln.

    Statistische Modellgruppen, die TIP für Predictive Analytics einsetzt

    Abb. 3 | Statistische Modellgruppen, die TIP für Predictive Analytics einsetzt: Es gibt nahezu unendlich viele statistische Modelle, die sich aber nicht alle für die Liquiditätsplanung eignen. TIP arbeitet mit den acht abgebildeten Modellgruppen.

    Aktuell setzen wir acht Modellgruppen ein, die unterschiedliche Stärken und Schwächen haben. Regressionsmodelle können zum Beispiel gut mit fehlenden Daten von Teilperioden umgehen, was für ARIMA-basierte Modelle eine Herausforderung darstellt. Neuronale Netze sind sehr gut darin, Muster zu erkennen, wofür sie aber eine große Datenmenge als Ausgangsbasis brauchen, die bei einer Planung auf Monatsebene nicht vorhanden ist.

    Eine automatisierte Analyse der vorhandenen Datenlage zeigt bereits, welche Modelle von vornherein nicht infrage kommen und damit gar nicht erst zum Testlauf antreten müssen. Das ist durchaus wesentlich, da mit vielen Planungskategorien und Modellen sowie deren Modellierung ein erheblicher Rechenaufwand entsteht, der Rechenkapazität und Zeit kostet. Diesen Aufwand im Vorfeld nur auf sinnvolle Berechnungen zu reduzieren, ist wesentlich für die Performance des Verfahrens.

    In der Regel ergibt die Datenanalyse eine Vorauswahl von fünf bis sechs Modellen für den Testlauf. TIP kalibriert die Modelle mit den bereits identifizierten Einflussfaktoren und errechnet auf Basis von historischen Ist-Daten (mind. drei Jahre müssen vorliegen) eine Test-Planung für die zuletzt vorliegenden zwölf Monate. Die Abweichungen zu den Ist-Daten dieses dritten Jahres werden anschließend für jedes Modell analysiert und das beste Modell ausgewählt.

    Predictive Analytics in der Liquiditätsplanung: Testlauf mit historischen Ist-Daten und Analyse des besten Rechenmodells

    Abb. 4 | Testlauf mit historischen Ist-Daten und Analyse des besten Rechenmodells: Die ersten zwei Ist-Jahre werden zur Validierung des passenden Rechenmodells verwendet. Das Modell, das den Ist-Daten aus dem dritten Jahr am nächsten kommt (roter Graph), wird schließlich für die Plandaten-Berechnung ausgewählt.

    Die Implementierung im Überblick

    Sobald die Eckdaten der Planung und die benötigte Datenbasis definiert sind, erfolgt der gesamte Prozess weitgehend automatisch: von der Datenanalyse über die Modellvorauswahl, die Kalibrierung und Validierung der Modelle bis hin zur „finalen“ Modellauswahl und der Berechnung des ersten Forecasts. Lediglich die Datenausreißer sollten Sie im Sinne besserer Forecasts individuell betrachten und mit Korrekturinformationen hinterlegen. Die Auswahl des passenden Modells können Sie automatisch nach kleinster Abweichung erfolgen lassen oder aus taktischen Überlegungen manuell anpassen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn die historischen Daten über große Strecken von außergewöhnlichen Einflussfaktoren (Wirtschaftskrise, Naturkatastrophen, Pandemien) dominiert werden und nicht der „Normalität“ entsprechen. In diesen Fällen kann es vorkommen, dass ein Modell zufällig gut performt, während ein anderes trotzdem auf lange Sicht besser passt.

    Predictive Analytics Prozessschritte im Überblick von der Vorbereitung bis zum ersten Forecast

    Abb. 5 | Der Prozess im Überblick von der Vorbereitung bis zum ersten Forecast: Am Anfang sind noch Aufgaben notwendig, die das System in Zukunft eigenständig übernimmt.

    Der erste automatisch generierte Forecast

    Die generierten Plandaten sind eine gute Grundlage für das Treasury, um in Kombination mit individuellem Fachwissen in kurzer Zeit eine professionelle Liquiditätsplanung zu erstellen. Für manche Planungskategorien (z.B. Gehälter) funktioniert das so zuverlässig, dass TIP auf Wunsch sofort eine Liquiditätsplanung erstellt. Für Kategorien, die häufig von Ausnahmen dominiert werden, ist es sinnvoller, die berechneten Zahlen als Vorschlagswerte in der klassischen Planungsoberfläche anzuzeigen. In diesem Fall sind sie eine große Orientierungshilfe für das manuelle Finetuning und sparen wertvolle Zeit (Abb. 6).

    Predictive Analytics Vorschlagswerte in der Planung

    Abb. 6 | Vorschlagswerte in der manuellen Planung: Während und kurz nach der Implementierung sind manuelle Anpassungen wichtig, in manchen Kategorien bleiben sie aber an der Tagesordnung. Dann gibt Predictive Analytics vor allem die Grundlinie vor, die manuell leicht justiert werden kann.

    Aber nicht nur die Plandaten selbst, sondern auch die Schätzergebnisse und Beobachtungen, die in ihnen stecken, sind von großem Wert. TIP stellt alle relevanten Informationen in einem Bericht zusammen und generiert ihn gemeinsam mit den Plandaten:

    • Vorhersage zerlegt in Komponenten je Einflussfaktor (Abb. 7)
    • Größe und statistische Signifikanz der einzelnen Effekte
    • Detailgrad der Saisonalitäts-Modellierung
    • Erkannte Trendbrüche
    • Verteilung der Residuen (Schätzfehler)
    • Statistische Testergebnisse (z.B. Heteroskedastizität, Autokorrelation, …)
    • Automatische Voridentifikation potentieller Ausreißer
    Einzelansicht unterschiedlicher Einflussfaktoren auf die Cashflow-Entwicklung

    Abb. 7 | Allgemeine Einflussfaktoren in Komponenten aufgeschlüsselt Für die Überprüfung der einzelnen Effekte kann eine visuelle Darstellung je nach Faktor sinnvoll sein

    Mithilfe dieser Informationen kann jeder Treasurer schnell nachvollziehen, wie die prognostizierten Zahlen entstanden sind. Das ist hilfreich, sowohl um schnell Prognosefehler zu identifizieren, als auch um zu verstehen, welche Faktoren für eine plötzliche Veränderung verantwortlich sind. Das dient der Transparenz und vereinfacht die Kontrolle.

    Laufende Optimierung führt zu immer akkurateren Plandaten

    Der erste Durchlauf verlangt noch nach einiger Aufmerksamkeit und manuellen Tätigkeiten, aber sobald diese Hausaufgaben erledigt sind, löst das System mehr und mehr Schritte selbständig. Außerdem werden die Berechnungen immer präziser, umso mehr Ist-Daten in der idealen Granularität zur Verfügung stehen. Deswegen prüft TIP vor jedem neuen Forecast nach, ob die Modell-Auswahl noch passt oder ein anderes Modell mittlerweile bessere Ergebnisse erzielt. Das Auswahlprozedere bleibt dabei im Grunde das gleiche, nur werden bereits modellierte Einflussfaktoren völlig automatisch für die Kalibrierung herangezogen, was auch die Testberechnungen immer präziser macht. Selbstverständlich kann die Treasury-Abteilung auch zu jedem Zeitpunkt die Modelle mit weiteren oder besseren Einflussfaktoren kalibrieren, um die Vorhersagen zu verbessern.

    Fortlaufende Optimierung von Predictive Analytics

    Abb. 8 | Fortlaufende Feinjustierung vor jedem neuen Forecast Je länger das System im Einsatz ist, umso präziser werden die Vorhersagen. Neu zur Verfügung stehende Ist-Daten im Abgleich mit der letzten Vorhersage bieten eine immer besser werdende Basis für die Berechnungen.

    Für wen eignet sich Predictive Analytics?

    Je volatiler sich die Cashflows eines Unternehmens entwickeln, umso unwahrscheinlicher ist es, dass die Modelle in den historischen Daten brauchbare Muster erkennen können. Deswegen eignet sich das Verfahren vor allem für den B2C-Bereich und für Tochterfirmen mit einer breiten Kundenbasis, da die Cashflow-Entwicklung in diesen Fällen nicht von großen Einzelzahlungen dominiert wird. Trotzdem hat das Verfahren auch für kleinere Tochterfirmen mit Großprojekten im B2B-Bereich seinen Wert. Auch wenn die Daten in diesen Fällen aufmerksam geprüft und manuell nachjustiert werden müssen, bringt das Verfahren den Vorteil, dass bekannte Einflussfaktoren digital dokumentiert sind und damit vereinheitlicht vorliegen – Stichwort „Digitalisierung der Planung“. Wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, bleibt ihr Wissen erhalten und die Qualität der Vorhersagen ist gesichert.

     

    Sie haben Fragen?

    Ziel dieser Zusammenfassung ist es, die Möglichkeiten von Predictive Analytics so konzise wie möglich darzustellen. Wir wissen, dass der Prozess in seiner Fülle sehr kleinteilig und damit komplex ist, deswegen freuen wir uns darauf, Sie persönlich sprechen und beraten zu dürfen. Stellen Sie uns Ihre Fragen, und wir klären gerne gemeinsam, ob und wie sich Predictive Analytics für Sie lohnen kann.

     

  • Best-of-Breed Treasury Systemlandschaft:
    Corestate auf dem 8. Cash Management Campus

    TIPCO Best-of-Breed Treasury Corestate

    Der 8. Cash Management Campus von DerTreasurer wurde aufgrund der Covid19-Maßnahmen zum ersten Mal digital ausgerichtet, was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dankend annahmen. Kein Wunder, schließlich ist es gerade wichtiger denn je, sich über die Entwicklungen am Markt und nicht zuletzt über Lösungen für systemgestützte Liquiditätsplanungen zu informieren. Auch unser Kunde Corestate war unter den Referenten, Tobias Wriedt (Head of Treasury) erklärte in seinem Vortrag, wie die Holding ihre Treasury Systemlandschaft neu aufgestellt hat und welche Überlegungen dafür wichtig waren. Die Corestate Capital Holding S.A. ist ein börsennotierter Immobilien-Investmentmanager und Co-Investor mit einem verwalteten Vermögen von rund 28 Milliarden Euro und damit einer der führenden Anbieter für integrierte Real Estate Investment Lösungen in Europa.

    Für die Holding war es unter anderem wichtig, mit der neuen Treasury Systemlandschaft sowohl intern als auch extern einen reibungslosen Datenaustausch zu gewährleisten. Vorsysteme, die bereits im Einsatz waren, aber auch Drittparteien sollten ohne aufwändige Workarounds angebunden werden können. Dabei war für Corestate schnell klar, dass es weder eine SAP-integrierte Lösung noch eine All-in-One-Lösung werden sollte.

    „Wir haben uns von Anfang an gegen eine SAP-integrierte Lösung entschieden, da wir mit vier unterschiedlichen ERP-Systemen arbeiten und eine Festlegung auf SAP die anderen ausgeschlossen hätte“, fasst Tobias Wriedt das entscheidende Argument zusammen.

    Aus ähnlichen Gründen habe man sich auch gegen All-In-One-Lösungen ausgesprochen, diese seien zwar auf lange Sicht eine gute Wahl, bedeuteten in der Vorbereitung aber besonders gut durchdachte und damit aufwändige Fachkonzepte, um alle Anforderungen an Zahlungsverkehr, Planung, Reporting und Kreditmanagement so umzusetzen, dass die Bereiche lückenlos ineinandergreifen könnten. Corestate hingegen wollte schnell zuverlässige Ergebnisse und hat sich deswegen auf Experten in den jeweiligen Teilbereichen verlassen.

     

    Treasury Systemlandschaft Best-of-Breed Corestate TIPCO

    Zentrale Fragen, die für die Systemauswahl und die Implementierung entscheidend waren.

     

    Die Treasury Information Platform TIP übernimmt dabei die Punkte Berichtswesen und Liquiditätsplanung in engem Zusammenspiel mit den in TIS erhobenen Daten. Die beiden Systeme „kennen“ sich bereits seit einigen Jahren und sind gut aufeinander eingestimmt. Über die TIS-Anbindung kann Corestate in TIP auf Knopfdruck seinen konzernweiten Finanzstatus und seine Cashflows in der Liquiditätsplanung abrufen. Außerdem werden täglich EZB-Kurse importiert und auch Cashflows können – wenn sie nicht in den angebundenen Vorsystemen vorliegen sollten – einfach via Excel importiert werden.

    Cloud-Lösung oder On premise? Tobias Wriedt erklärt, warum die angebotenen Cloud-Lösungen von TIS und TIPCO für die Holding wichtig waren: „Neben Themen wie Datenschutz und Datensicherheit ist ein unschlagbarer Vorteil, dass Sie mit einer Cloud-Lösung für Wartung, Administration oder dergleichen im Haus keinerlei Kapazitäten vorhalten müssen“. Eine Einschätzung, die viele unserer Kunden teilen und die sich in der Praxis immer wieder gut bewährt.

    Ende 2019 ging TIP live und wird seitdem intensiv genutzt. Eine Kurzfristplanung war schon vor Covid-19 geplant und wurde entsprechend geräuschlos Anfang des Jahres umgesetzt.

    Tobias Wriedt fasst zusammen:

    „Aus unserer Sicht und für das, was wir brauchen, haben wir uns für die besten Anbieter entschieden, die Sie für die drei Teilbereiche kriegen können“.

    Ein großes Lob, über das wir uns sehr freuen und das wir uns gerne mit TIS und unseren österreichischen Kollegen von LANG Finanzsoftware teilen.

     

    Hier geht’s zum vollständigen Youtube-Video vom Vortrag.

     

    Cash Management Campus Corestate

  • Einrichtung einer kurzfristigen Liquiditätsplanung
    in nur zwei Tagen!

    Die meisten unserer Kunden planen schon seit Jahren zuverlässig mit TIP. In wirtschaftlich starken Zeiten reichen dafür langfristige Planungshorizonte – in Zeiten der Covid-19-Pandemie muss jetzt umgedacht werden. In diesem Zusammenhang entscheiden sich immer mehr Kunden, ihre bisherige Planung mit einer kurzfristigen Liquiditätsplanung über 14 Tage und/oder 13 Wochen zu ergänzen.

     

    Die volatile Wirtschaftslage lässt nur wenig Spielraum zum Handeln, zu Beginn unseres ersten Projekts war schnell klar – es muss so rasch wie möglich eine Lösung her und das von Home Office zu Home Office. Österreich befindet sich seit dem 16. März im „Lockdown“ und natürlich haben auch wir unsere Kollegen nachhause geschickt. Die Frage, wie ein so ambitioniertes Projekt ohne physische Meetings funktionieren kann, mussten auch wir erst im Praxistest beantworten. Das Ergebnis ist eindeutig: es macht kaum einen Unterschied. Einzig die Süßigkeitenschublade wird von einigen Kollegen vermisst.

     

    Wieso kann das so gut funktionieren? TIPCO betreut über 130 Konzerne weltweit, die meisten sitzen im benachbarten Deutschland, aber auch in England und sogar in den Vereinigten Emiraten nutzen Group Treasurer täglich die Vorzüge von TIP. Online Meetings mit unseren Kunden sind für uns die Regel und entsprechend gut sind wir in Übung. Hinzukommen perfekt eingestellte Hostingumgebungen, die wir sowohl intern nutzen als auch für unsere Kunden anbieten.

     

    Entsprechend hat die erste Home-Office-Implementierung reibungslos funktioniert. In einem Online-Kick-off wurden die Rahmenbedingungen mit dem Kunden schnell und effizient geklärt und daraufhin ein Planungsraster erstellt, der den Tochtergesellschaften sofort zur Verfügung gestellt wurde. Gesellschaften auf der ganzen Welt konnten so schon 24 Stunden später auf der webbasierten Plattform ihre Plandaten eintragen und damit automatisch an die Konzernmutter melden, was sie auch in großer Mehrheit taten. Von dieser breiten Zustimmung war sogar das Group Treasury selbst überrascht.

     

    Kurzfristige Liquiditätsplanung RasterDie aktuellen Entwicklungen führen zu großen Herausforderungen auf der Seite unserer Kunden. Die Situation ist ernst und auch wenn die meisten im Home Office ihre Business Outfits im Schrank lassen, widmen sich alle mit großer Disziplin und Konzentration der Aufgabe, die Liquidität ihrer Unternehmen in den nächsten Wochen und Monaten so gut es geht sicherzustellen. Deswegen akzeptieren wir die Entscheidung unseres Kunden, in diesem Beitrag nicht namentlich genannt werden zu wollen. Wir freuen uns über ein erfolgreiches Projekt, vergessen dabei aber nicht, dass unsere Software jetzt vor allem eingesetzt wird, um den Ernstfall zu meistern.

     

    Ein großes Dankeschön geht auch an die Kollegen im Home Office für die exzellente Zusammenarbeit! Wir sind überzeugt, dass wir noch vielen Unternehmen helfen können, innerhalb weniger Tage eine kurzfristige Liquiditätsplanung zu etablieren, daran wird uns das Home Office nicht hindern. Aktuell arbeiten wir bereits an weiteren Implementierungen.

     

    Sollten Sie dazu Fragen haben, kontaktieren Sie uns, wir unterstützen Sie gerne!

     

     

    Liquiditätsplanung mit TIP: Laden Sie unser Webinar herunter!

    Ob nun kurzfristige Liquiditätsplanung oder langfristig, unsere Planung gehört zu einer der besten Lösungen am Markt. In unserem Webinar erfahren Sie mehr, einfach herunterladen und ansehen wenn Ihre Zeit es zulässt.

     

    Webinar Liquiditätsplanung

     

  • TIPCO und vwd sind jetzt Partner:
    Rufen Sie aktuelle Marktdaten direkt über TIP ab!

    vwd Marktdaten

    Die einfache Verfügbarkeit aktueller Marktdaten ist eine der Basisanforderungen jeder Treasury-Abteilung. Lückenhafte Datenquellen und mangelnde Automatisierung kosten Zeit und führen zu Fehlern.

    Gute Neuigkeiten: In Kooperation mit unserem Partner vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH, bieten wir unseren Kunden ab sofort eine zuverlässige und kostengünstige Integration aktueller Marktdaten direkt in TIP. Egal, ob für Ihren Finanzstatus, Ihre Liquiditätsplanung oder Ihr Risiko-Management – dank unserer Kooperation mit vwd rufen Sie relevante Marktdaten reibungslos und zu sehr attraktiven Konditionen ab.

     

    Ihre Vorteile im Überblick:

    • Treasury Management System komplett mit vwd Marktdaten
    • Zwei kostengünstige Pakete, je nach benötigtem Leistungsumfang (FX-Kurse, Zinskurven etc.)
    • Kostenersparnis dank effizienter und zukunftssicherer Anbindung mittels API

     

    Sie wollen mehr Infos zur Marktdaten-Integration?
    Kontaktieren Sie uns unter office@tipco.at oder chanek@vwd.com.

     

    Über VWD:

    Infront und vwd haben sich im Juli 2019 zu einem führenden europäischen Full-Service-Dienstleister für Finanzmarktlösungen zusammengeschlossen. Infront bietet eine leistungsstarke Kombination aus globalen Marktdaten, Nachrichten, Analysen und Handelstools. vwd bietet Finanzinformationen und IT-Lösungen für die Investmentbranche. Gemeinsam sind die beiden Unternehmen ein starker Partner für ihre Kunden, mit einem umfassenden und ganzheitlichen Lösungsangebot, das in Europa einzigartig ist. Die Produktabdeckung von Infront und vwd umfasst Daten- und Feed-Lösungen, Echtzeit-Finanzmarktdatenlösungen, Nachrichten-, Analyse- und Handelsplattform-Lösungen, Lösungen für Portfoliomanagement und -beratung, Compliance sowie Publikations- und Vertriebslösungen.

     

     

  • Wir suchen Verstärkung
    TIPCO auf der Teconomy 2019

    IT-Jobs

    Was wir machen:

    Unsere webbasierte Treasury Information Platform TIP übernimmt Daten aus unterschiedlichen Vorsystemen und ergänzt diese bei Bedarf mit manuellen Eingaben. Damit ermöglichen wir es international aufgestellten Unternehmen auf Knopfdruck, ihren konzernweiten Finanzstatus darzustellen und ihre Daten in individuellen Berichten auszuwerten. Außerdem entwickeln wir Module für Liquiditätsplanung, Risiko-Management, Bankgebührenkontrolle und Aval-Management, die sich über unsere Workflows steuern lassen. TIP ist in über 130 führenden Konzernen im Einsatz und wird damit täglich von über 20.000 Anwendern genutzt – und das mittlerweile auch über die Grenzen des deutschsprachigen Raums hinaus.

     

    Was dich erwartet:

    Wir legen besonderen Wert auf einen starken Team-Zusammenhalt, weil wir glauben, dass ein ausgezeichnetes Arbeitsklima die Basis für ausgezeichnete Arbeit ist. Wir sind stolz auf unsere Mitarbeiter, weil jeder Einzelne der Grund für die Zufriedenheit unserer Kunden und den Erfolg von TIP ist. Deswegen setzen wir uns laufend für Weiterbildungsmaßnahmen ein und geben Berufs- und Quereinsteigern die Chance, die Welt zwischen Treasury & Technology von Grund auf zu erlernen und zum Treasury Experten zu werden.

     

    Du bist auf der Suche nach neuen Herausforderungen?

    Unsere offenen Stellen findest Du auf unserer Unternehmensseite auf karriere.at

  • TIPCO freut sich über vier neue Partner!

    Vier neue Partner für TIPCO

    Heute möchten wir nicht nur unseren neuen Partnern gratulieren, sondern vor allem uns selbst. Denn mit Daniel Richter, Herbert Schager, Gerald Dorrer und Kurt Szenftner haben wir besten Zuwachs für unsere Partner-Runde gewinnen können. In den vergangenen Jahren ist TIPCO nicht zuletzt dank ihres Einsatzes deutlich gewachsen – rund 50 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gehören heute zu unserem Team. In diesem Sinne die besten Glückwünsche und ein herzliches Dankeschön an Daniel, Herbert, Gerald und Kurt.

  • Wir suchen Verstärkung | IT-Jobs in Wien und Bonn

    IT-Jobs

    Was wir machen:

    Unsere webbasierte Treasury Information Platform TIP übernimmt Daten aus unterschiedlichen Vorsystemen und ergänzt diese bei Bedarf mit manuellen Eingaben. Damit ermöglichen wir es international aufgestellten Unternehmen auf Knopfdruck, ihren konzernweiten Finanzstatus darzustellen und ihre Daten in individuellen Berichten auszuwerten. Außerdem entwickeln wir Module für Liquiditätsplanung, Risiko-Management, Bankgebührenkontrolle und Aval-Management, die sich über unsere Workflows steuern lassen. TIP ist in über 120 führenden Konzernen im Einsatz und wird damit täglich von rund 16.000 Anwendern genutzt – und das mittlerweile auch über die Grenzen des deutschsprachigen Raums hinaus. Du bist auf der Suche nach einem IT-Job in Wien? Dann wirf einen Blick in unsere Stellenanzeigen.

     

    Was dich erwartet:

    Wir legen besonderen Wert auf einen starken Team-Zusammenhalt, weil wir glauben, dass ein ausgezeichnetes Arbeitsklima die Basis für ausgezeichnete Arbeit ist. Wir sind stolz auf unsere Mitarbeiter, weil jeder Einzelne der Grund für die Zufriedenheit unserer Kunden und den Erfolg von TIP ist. Deswegen setzen wir uns laufend für Weiterbildungsmaßnahmen ein und geben Berufs- und Quereinsteigern die Chance, die Welt zwischen Treasury & Technology von Grund auf zu erlernen und zum Treasury Experten zu werden.

     

    Unsere offenen IT-Jobs:

     

    Senior Software EntwicklerIn | IT-Jobs in WienSolution Engineer | IT-Jobs in WienJunior Solution Engineer | IT-Jobs in Wien

     

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